Einhelliges Bekenntnis zur Solidarität

Einhelliges Bekenntnis zur Solidarität 

Die Gesellschafterversammlung hat sich einmütig zur Pfalzenergie bekannt und neue Leistungspakete beschlossen, die noch klarer am Bedarf der verschiedenen Energieversorgungsunternehmen orientiert sind. „Damit ist die Plattformgesellschaft wieder auf den Solidaritätskurs zurückgekehrt“, urteilte Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Pfalzenergie, in Kaiserslautern. Das angepasste Basispaket setze sich in Teilen aus bereits angebotenen Leistungen zusammen. So organisiere die Pfalzenergie für ihre Mitglieder Weiterbildungsseminare und biete Arbeitskreise im netztechnischen Bereich an, in denen es beispielsweise um den Anschluss an Windkraftanlagen ans Netz gehe. Darüber hinaus könnten Zusatzleistungen gebucht werden, wie etwa die Planung der Straßenbeleuchtung in Neubaugebieten. Eine Abfrage bei den knapp 60 Gesellschaftern der Pfalzenergie, zu denen die Pfalzwerke Aktiengesellschaft ebenso gehören wie das Elektrizitätswerk in Winden, das kleinste Energieversorgungsunternehmen in der Pfalz, in den vergangenen Monaten habe deutlich gemacht, dass die Leistungen noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sein müssten. Diesem Wunsch sei man nun nachgekommen. „Vor dem Hintergrund der Energiewende ist eine Zusammenarbeit der Energieversorgungsunternehmen in der Region notwendiger denn je“, so Wieder. Auf seine Initiative hin wurde die Pfalzenergie im April 2009 gegründet. 

Nachricht vom Dienstag, 06. September 2011